Der galaktische Sektor ZZ9 Plural Z Alpha in einem unbedeutendem Nebenarm einer Spiralgalaxy begeht wichtigsten Feiertag überhaupt

Damit wird nicht nur die allumfassende Antwort (42), auf das Leben, das Universum und den ganzen restlichen schönen Scheiß geehrt, sondern auch das Handtuch als absolut nützlichster Gegenstand aller Universen, sowohl der parallelen als auch parasitären, aus den unten genannten, beispielhaften Gründen:
Happy Towel Day
1. man kann sich damit abtrocknen,
2. man kann damit ein Feuer anfachen oder löschen,
3. man kann damit die Zeugen Jehovas verscheuchen,
4. Du kannst einen Löwen damit erwürgen, wenn er dich fressen will,
5. Du kannst es Dir vor die Augen halten, wenn Du aus versehen Rtl2 eingeschaltet hast oder eine andere tödliche Gefahr droht,
6. Du kannst dich beim Weltuntergang darauf setzen und gemütlich die Apokralypse betrachten.(zusätzlich wird Popcorn empfohlen),
7. Du kannst ein Vordach für deine Bude, Balkon, Zelt oder sonstiges mobiles Heim daraus basteln,
8. nach mehrjährigem Gebrauch ohne Wäsche desselben, hast Du eine wirksame biologische Waffe,
9. Man kann die eigenen, oder auch fremde Nasen und/oder Fressen damit polieren,
10. Du kannst dir einen lebensrettenden Mundschutz basteln, indem Du einmal kräftig hineinniest und dir das derlei befeuchtete Handtuch, bei Rauchwarnung oder einem Sandsturm vor die Nasenlöcher bindest..
und deren unendliche weitere Möglichkeiten!

Danke Douglas! Happy Towel Day and Don’t Panic!

Höckerspende

Liebe Freunde,
es ist Frühling und in der chirurgischen Abteilung meines Laboratoriums erhöht sich wieder die Idiotendichte. Das ist jedes Jahr dasselbe, wenn die Mantelverpuppung der Passanten langsam aufbricht und bisher Unsichtbares sichtbar macht. Oft steht dann die weibliche Knautschzone im Zentrum der Aufmerksamkeit – besonders der ihrer Trägerin!
Manch eine beäugt ihre Pracht derart kritisch, als müsste sie einen Unfall begutachten. Und diese Exemplare kommen dann zu mir und gehen nicht eher weg, bis ich den vermeintlichen „Schaden“ behoben habe. Dass der Schaden ganz woanders liegt, ist ihnen nicht begreiflich zu machen. Das zu versuchen ist sogar gefährlich, denn dann beginnen sie mit der Verbalfolter und stellen ihren schrillweinerlichen Singsang erst ein, wenn sie auf dem OP-Tisch liegen und ich sie narkotisiert habe.
Die folgende Ausführung habe ich in ähnlicher Form erstmalig in der Kamelopedia veröffentlicht.

Die Höckerspende ist eine chirurgische Technik aus der plastischen Chirurgie und hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vor allem pseudoprominente Damen versprechen sich davon einen Karriereschub, oder zumindest die Heirat mit einem Fußballer oder Exfußballer.


Zur Erlangung eines geeigneten Spenderorgans ist kein Platz auf der Spenderliste notwendig, da das Transplantat vollständig aus Silikon- oder natriumchloridlösungsgefüllten Plastiktüten besteht, welche industriemäßig in Drittweltländern und von minderjährigen, unterbezahlten Kleinmenschen zusammengeklebt werden, womit kein Organspender dafür benötigt wird. Zusammen mit der Einbringung der Transplantate wird meist zusätzlich eine Höckerstraffung durchgeführt, welches ein jugendlicheres Aussehen der Empfängerin suggerieren soll. Empfehlenswert wäre auch ein gleichzeitiger Gehirnaustausch mit Sägespänen. Dies wird aber meist abgelehnt, da eine damit verbundene Steigerung der kognitiven Fähigkeiten als eher nachteilig empfunden wird.

Nun zur Technik: Dabei werden chirurgisch die gewachsenen Höcker eröffnet, die überschüssige Haut wird zusammengerollt und großzügig mit dem Skalpell entfernt. Nun bringt man die Transplantate ein, wobei der Plastische Chirurg darauf achtet, dass beide Transplantate gleichmäßig groß und viskos sind, so dass das Gleichgewicht der Empfängerin gewahrt bleibt. (Je größer die Transplantate gewählt werden, umso größer die Wirkung auf die anvisierte Zielgruppe!) Sodann wird die Resthaut straff darüber gespannt und mit möglichst unauffälligen Nähten geschlossen.

Ausblick: Über Langzeitfolgen dieser neuen Mode kann nur spekuliert werden. Allerdings gibt es erste Fälle, in denen sich die Plastikumhüllungen auflösten, und Silikon in den Kopfbereich wanderte, was dort zu unschönen Beulenbildungen, besonders im Lippen- und Stirnlappenbereich, führte.

Bauchschnabel

Liebe Freunde, heute widmen wir uns einem anatomischen Phänomen. Wie viele meiner wissenschaftlichen Arbeiten wurde auch diese erstmalig veröffentlicht in der Enzyklopädie Kamelopedia.

Der Bauchschnabel ist ein Körperteil, welcher der Witzenschaft erst kürzlich zur Kenntnis gelangte, da er meist verdeckt getragen wird und bei vielen Menschen nur marginal zur Ausprägung kommt.

Abmessung
Zwischen der Größenentwicklung des Bauchschnabels und des menschlichen B.M.I. (Gewichts-Längen-Koeffizient) besteht ein direkter Proportionszusammenhang. Vereinfacht kann man sagen: „Groß ausgeprägter Bauchschnabel bewirkt ausgeprägten Bauchhöcker!“ Dies erklärt sich aus der besonderen parasitären Natur dieses fazinierenden Körperteils. Er kann nämlich kurze Zeit unabhängig vom Wirtskörper existieren und zeigt eine besondere Lebensweise.

Auftreten und Lebensweise
Der Bauchschnabel ist nicht nur nacht- sondern auch nacktaktiv: Nacktheit des Wirtskörpers ist hier unbedingt nötig, um eine Ausstülpung des Schnabels und dessen freie Beweglichkeit zu ermöglichen. Dabei tritt er meist nachts aus dem Wirtskörper aus, bewegt sich auf seinen zwei Schnabelteilen in die Küche und leert dort überfallartig die Vorratsschränke seines nichtsahnenden Besitzers. Erbeutete Nahrung lagert er dann in dessen Bauchfett ein. Schlimme Nebenwirkungen eines überaktiven Bauchschnabels können starkes Übergewicht bei unerklärbar verminderter Vorratshaltung sein, sowie traumatische Schäden des Schnabelträgers durch zunehmende Aggressionen und Beschuldigungen innerhalb des zusammenlebenden Herdenverbandes.

Eingestülpter Bauchschnabel bei Tageslicht

Eingestülpter Bauchschnabel bei Tageslicht

Phantombild eines voll ausgestülpten Bauchschnabels

Phantombild eines voll ausgestülpten Bauchschnabels

Witzenschaftliche Entdeckung
Der Bauchschnabel wurde zuerst in einem Schlaflabor endeckt, welches beim betreffenden Betroffenen eigentlich Somnambulenz (Schlafwandeln) diagnostizieren sollte. Die Witzenschaftler waren sehr überrascht, in dieser modernen Zeit noch einen neuen Körperteil, noch dazu mit solch außergewöhnlichen Eigenschaften, entdeckt zu haben. Eine umfassende Publikation wird derzeit vorbereitet.

Therapie und Selbsthilfemaßnahmen
Eine wirksame Therapie, konnte in der kurzen Zeitspanne noch nicht entwickelt werden. Möglich wäre eine chirurgische Entfernung, um soziale Ausgrenzungen der Besitzer zu vermeiden. Auch empfiehlt sich das unbedingte Tragen von enganliegender Nachtwäsche (z.B. aus Flüssiglatex), Ketten und Fesselungen, um Ausbrüche des Bauchschnabels von vornherein zu unterbinden.

Betroffener in empfohlener Schutzkleidung

Betroffener in empfohlener Schutzkleidung

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Betroffener mit größeren Einlagerungen Blutwurst und Schwarzbier ins Bauchfettgewebe

Vergleiche und Verwandtschaftlichkeiten
Verwandt in der Art der Körperteile ist dem Bauchschnabel der Blinddarm, welcher unverdauliche Nahrungsreste hortet, die während ihrer Zersetzung Toxine erzeugen, die eine zeitweise Blindheit des Darmträgers verursacht. Auch der Penis muss dieser parasitären Organklasse zugerechnet werden, da dieser seinem Träger zeitweise Blut entzieht, welches eigentlich dringend zur Sauerstoffversorgung des Gehirns gebraucht wird. Damit sind bleibende Organschäden vorprogrammiert, welche bei männlichen Individuen nicht selten an der Tagesordnung sind.

Ausblick
Leider muss die Menschheit mit diesen Rudimenten leben, da nützliche Aufgaben derselben noch nicht wissenschaftlich ausgeschlossen werden konnten. Experten raten daher zum Kauf abschließbarer Vorratsschränke und zum Tragen von enganliegender Schutzkleidung.

Hell Kitty

Werte Leser, heute stelle ich Euch eine Schöpfung vor, mit der Euer treuer Diener Igor ausnahmsweise überhaupt gar nichts zu tun hat *rausper* Meine Wenigkeit hat diese unsägliche Kreatur einst lediglich geschaff…, äh beschrieben – im Auftrage der Encyclopedia Kamelopedia, für die ich etliche Experimente, äh, Verzeihung, rein beobachtende Forschungsarbeiten durchführte.

Inzwischen ist es mir gelungen, eines der Exemplare in seiner wahren Gestalt vor die Linse zu bekommen, wie es sich kleinen Mädchen nie, bzw. nur ein einziges finales Mal zeigt.

Inzwischen ist es mir gelungen, eines der Exemplare in seiner wahren Gestalt vor die Linse zu bekommen, wie es sich kleinen Mädchen nie, bzw. nur ein einziges finales Mal zeigt.

Hell Kitty ist eine rosarote Monsterkatze, welche für alle Mädchen unter 8 Jahren zur Lebenserhaltung dringend benötigt wird. Erfolgt keine ausreichende Zufuhr durch die Eltern, führt diese Mangelversorgung in kürzester Zeit zum Kindstod. Dies haben Studien us-amerikanischer Wissenschaftler zweifelsfrei ergeben.

Bei den folgenden Personenkreisen dagegen muss allein schon der Anblick von Hell Kitty vermieden werden. Diese sind insbesondere
1. männlichen Geschlechts,
2. Mädchen über 8 Jahre,
3. begleitende Elternteile der Mädchen unter 8 Jahren, wenn diese aus dem ökobewegten, feministischen Formenkreis stammen und
4. Normalkatzen

Hell Kitty sondert ein absolut tödliches kanzerogenes Gift ab, welches bei Individuen der Gruppen 1, 2 und 4 ein sofortiges unheilbares Augenkarzinom auslöst.

Bei der 3. Personengruppe wird jedoch nur ein unstillbares Verlangen erzeugt, ein sofortiges dreitägiges Diskussionplenum abzuhalten, um noch einmal über die politische, feministische, gendertechnische Korrektheit des Kindsbegehrens ergebnislos und sinnfrei zu debattieren. Diese Personen sind durch den Anblick selbstgebatikter Ökosarongs meist so immunisiert, dass die Kittytoxine in diesem Falle nur zu erhöhtem Laberaufkommen führt.

Lebensweise und Herkunft
Ursprünglich wurde angenommen, dass Hell Kitty aus einem misslungenem Genexperiment nordkoreanischer Atomaffenlaboratorien stammt. Heute weiß man, dass Hell Kitty während eines Gewitters in einer abgelegenen Festungsanlage in den Karpaten entstand. Igor, der angeblich an der Entwicklung beteiligt war, schweigt bis heute hartnäckig. Ein Hinweis auf mögliche Geheimdienstaktivitäten? – Und wenn ja für welche Nation? Im Hinblick auf diese Frage ist der Umstand interessant, dass Hell Kitty oftmals in symbiontischen Verhältnissen mit Barbie lebt, welche wohl aus ähnlichen Ereignissen hervorgegangen ist.

Besteigungshilfsmittel

Die Erstfassung dieses Beitrags entstand im Auftrag der Enzyklopädie Kamelopedia. Meine Vorträge zu diesem Thema fanden weltweit große Beachtung und der Artikel wurde bereits in 27 Sprachen übersetzt. Allein hierzulande wurde ich u.a. mit dem goldenen Kamel, dem platinen Ehevollzugsorden am Bande der Deutschen Gesellschaft für Sexualhygiene und mit dem Generalorden der Bundesbehörde für Vermehrungstechnik ausgezeichnet. Der Containerfrachter mit den zahlreichen Auszeichnungen aus aller Welt hingegen ist leider gekentert. Auch gut, ich hätte gar nicht gewusst, wohin mit dem Ramsch.

Besteigungshilfsmittel (im folgenden BHM genannt), sind alle Dinge, die das anstrengende Besteigen sämtlicher Arten von Mitwilligen einfacher und sportlich deutlich weniger anspruchsvoll machen. Des Weiteren schützen sie verschiedene Organsysteme im humanoiden Organismus vor allzu großer Abnutzung.

Die verschiedenen Arten der Besteigungshilfsmittel
Die Hilfsmittel können physikalischer, psychogener oder chemischer Natur sein und sollen Widerstände verringern, Gleitverhalten deutlich verbessern, ungewünschte Nebenwirkungen durch das Eindringen von Wüstensand in gegenläufige Werkteile – und somit Abrieb – vermeiden.

Sie können allerdings auch Hilfeleistungen in Sachen Schwerkraftauswirkungen auf Pleuelstangen oder die Verkleinerung von Distanzen durch z.B. Leitern, Lust– ähh… Luftkissen, Krankonstruktionen, zusätzliche künstliche Anbauten zur Simulation echter Besteigungsorgane usw. sein.

Die psychogenen BHM bewirken Raum- und Zeitveränderungen (hierbei ist zum Beispiel das Raumvolumen des Besteigungspartners gemeint, oder die scheinbare zeitliche Verlängerung der Besteigungsdauer).

Typische Vertreter physikalischer, chemischer und psychogener BHM (bitte klicken, um die Galerieansicht zu öffnen):

Anwendungsbeispiel
Ein Beispiel für den richtigen Einsatz von Besteigungshilfsmitteln wäre folgendes Szenario: Ein schon sehr lange in Partnerschaft lebendes Paar, gleich welchen Geschlechtes, beschließt, dass es mal wieder an der Zeit wäre, den jährlich anstehenden Besteigungsvorgang auszuführen. Die dafür benötigten BHM wären ein psychogenes Hilfsmittel in Form einer blauen Pille zur Erreichung der nötigen Materialsteife bei Partner Nr.1 oder wahlweise ein künstlicher Begattungsorganförmiger Anbau. Partner Nr.2 benötigt demgegenüber andere Formen der BHM, zum einen ein anderes psychogenes Besteigungshilfsmittel in Form einer bewusstseinsverändernden Substanz, um die äußerliche Erscheinung des Gegenübers in eine ästhetischere Form denken zu können, zum anderen ein physikalisches Hilfsmittel in Form einer weichen Unterlage wegen altersbedingter Abnutzungserscheinungen des Stützapparates (auch gerne „Rücken“ genannt).

Gelungene Ästhetisierung eines unästhetiischen Sexualpartners (bitte klicken, um die Galerieansicht zu öffnen):


Nun sollte bei beiden Partnern außerdem noch quantitativ ausreichendes chemisch-physikalisches Besteigungshilfsmittel eingesetzt werden, um den Reibungswiderstand zwischen Rohr und Mutter auf ein erträgliches Maß zu senken und um Ausfallerscheinungen von wichtigen Funktionsteilen durch zu hohe Reibungshitze zu vermeiden.

Ausblick
Zusammenfassend kann man sagen, Besteigungshilfsmittel in all ihren vielfältigen Formen haben sich für den Fortbestand der Eigenart UND der Eigenspezies als besonders segensreich erwiesen. Für die richtige Anwendung derselben lassen Sie sich am besten vom vielfältigen Angebot in einem Beate Uhse|Fachgeschäft inspirieren und daselbst auch kompetent beraten.

Merke
«Gut geschmiert, ist halb verführt!»
«Wirft Mami eine Pille ein, wird selbst Papi schick und fein!»
«Mit dem Vorderanbaustück gelingt nun wieder jeder [Fiiiep]!»

Als wichtige Mitautorin und technische Unterstützerin, sei hier Maria von Stefmarian genannt. Ihr gilt mein allervielster und herzlicher Dank!😁👍🙌

Teppichhai

Obwohl der Teppichhai recht weit verbreitet ist – sein Einzugsgebiet reicht von Ikeanien über Persien, Kelimien bis Neu-Hippienesien – wird er als solcher selten erkannt. Das liegt daran, dass er ein Großmeister der Tarnung ist.

Lebensweise

Teppichhai (ungetarnt) Selachii Tapetum

TEPPICHHAI (ungetarnt) Selachii Tapetum

Stamm: Schleimige Hüpfer
Stamm: Chamäleonfische
Klasse: Faserhaarige
Ordnung: wie bei Hempels unterm Sofa
Familie: Augenkrebsige
Gattung: Mustertier

Der Teppichhai lebt meist versteckt in den Bodenbekleidungsabteilungen großer Einrichtungshäuser. Dort tarnt er sich als Normalteppich und teilt dessen Habitat. Die Ernährung besteht zum Teil aus Aas, indem er liegengebliebene menschliche Besucher der Bettenabteilung verwertet. Aber auch aktiv jagende Teppichhaie konnten schon beobachtet werden. Dann kommt seine anatomische Besonderheit zum Tragen, da er mit seiner übergroßen Maulöffnung Beute verschlucken kann, die größer ist, als er selbst. Betreten nun unvorsichtige Kunden den Teppichhai oder fallen im Schlummer auf den vermeintlichen Bettvorleger, schnappt dieser blitzschnell zu. Selbst fußmattengroße Exemplare aus der Badezimmerabteilung können so zu einer tödlichen Bedrohung werden. Wie oft muss man dann in der Boulevardpresse lesen:

„Stämmiger Vater (42) von drei Kindern beim Besuch eines Möbelhauses spurlos verschwunden! Polizei und Familie ratlos. Mutter (39): Er wollte doch nur einen neuen Kinderzimmerteppich kaufen! Was soll denn nun aus uns werden?“

Aufgrund der versteckten Lebensweise wurde die Art erst im vergangenen Jahr durch einen Teppologen entdeckt, der eigentlich seine Bachelorarbeit über das Thema

„Die Misshandlung von höherpreisigen Orientteppichen durch Staubsauger in bürgerlichen Altbauwohnungshaushalten“

schreiben wollte. Seine unverhoffte Entdeckung zwang ihn aber, sich nun in ein ihm völlig neues Thema einzuarbeiten. Seine Arbeit wird von den Experten der kryptischen Zoologie mit Spannung erwartet.

Fortpflanzung und Paarungsverhalten

Selten fotografierte Paarung des Teppichhaies

Selten fotografierte Paarung des Teppichhaies

Die Teppichhaie weisen ein außergewöhnliches spezifisches Paarungsverhalten auf. Zuerst erfolgt die Werbung in Möbelhausprospekten des jeweiligen Lebensraumes, dann erklärt das männliche dem weiblichen Exemplar, wie schön er ihre Muster und Fasern findet. Beim Geschlechtsakt selbst rollen sich die zwei Partner ineinander. Nach 4 Monaten Tragzeit legt das Weibchen ein zylinderförmiges Ei, dem sich bald das Junge entrollt, das in Form und Größe einer Fußmatte ähnelt. Seine Tarnfärbung besteht meist aus besonders ekelhaften Farbkombinationen, um Spontankäufe, und damit eine vorzeitige Trennung von Mutter und Nachkommen, wirksam zu verhindern.

Nach 1-2 Jahren ist der Nachwuchs geschlechtsreif und hat normale Wohnzimmerteppichgröße erreicht. Nun muß er das Revier der Eltern verlassen, indem er einen geeigneten Käufer findet. Dazu erfolgt eine Umfärbung des Faserkleides in die neuesten schwedischen Innenarchitekturtrendfarben. Zur Erlangung eines eigenen Reviers konnte auch schon die Symbiosenbildung des adoleszenten Teppichhais mit einem sogenannten orientalischen Teppichhändler beobachtet werden.
Hat er dann ein neues Revier erobert und muss einen eigenen Geschlechtspartner erlangen, versucht er, die menschlichen Wirte durch nächtliche Beeinflussungen des Unterbewußtseins derselben zu neuerlichen Teppichkäufen zu bewegen. Beherrscht er diese durch den Instinkt gesteuerte Handlung gut, bekommt er daraufhin seine Partnerin in gerolltem Zustand geliefert.

Ausblick

Leider sind die Teppichhaie schon so kurz nach ihrer Entdeckung vom Ansterben bedroht, der Vorstufe zum Aussterben, da durch die Zunahme von Hausstauballergien in den menschlichen Wirtshaushalten keine textilen Bodenbeläge mehr erwünscht sind und somit die benötigten Habitate immer weniger werden. Weiterlesen

Bimssteinfrosch

bimssteinfrosch

BIMSSTEINFROSCH Rana podologicus

Stamm: Schleimige Hüpfer
Klasse: Quarker
Ordnung: Ungeordnete
Familie: Wasserwüstlinge
Gattung: Warzentiere
Verbreitungsgebiet: West- und Ostamerika, Japandrien, Europa

Ernährung und Lebensweise

Der amphibisch lebende, wechselwarme Bimssteinfrosch ernährt sich ausschließlich von Nagelpilz-befallenen abgeschnittenen Fußnägeln. In Notzeiten nimmt er ausnahmsweise auch den gesunden Abrieb aus Hornhaut auf. Durch diese Ernährungsweise erfüllt er eine wichtige ökologische Aufgabe, da die Vernichtung der Zehennägel als Sondermüll technisch aufwändig und kostenintensiv ist. Sein sommerliches Habitat hat er in öffentlichen Schwimmbädern. Im Herbst schließt er sich zu großen Herden zusammen und zieht unter die südlich gelegeneren Podologenliegen, wo er eine verbesserte Nahrungssituation vorfindet und in kleinen Familienverbänden, mit 6 – 10 Tieren, zusammenlebt. In dieser Zeit erfolgt auch die völlig lautlose leidenschaftslose Paarung. Die Eiablage und Aufzucht der Jungfrösche, auch Kaulquappen genannt, erfolgt in kleinen Fußwaschbecken, welche dafür optimale Umweltbedingungen bieten.

Äußerlich ähnelt er einer Mischung aus Zipfelfrosch und Krustenechse mit ausgeprägten Hühneraugen und Geschlechtdimorphismus, der sich bei männlichen Tieren dieser Art, in einer unauffälligen Tarnfärbung zeigt, bei weiblichen Tieren dagegen tritt eine rosa- bis dunkelrote Färbung der Hornfortsätze der Zehenendglieder auf.

Bedrohungssituation

Für Zivilisationskrankheiten ist seine Population wegen seiner spezialisierten Lebensweise besonders anfällig und hat eine sehr begrenzte Lebenserwartung. Außer der Verfolgung durch den Menschen, leidet er meist unter tödlichen Klumpfuß, ausgeprägtem Pfifferlingsbefall und Burnout. Wobei letzterer, so haben neueste amerikanische Feldstudien ergeben, meist durch die schlechte Nahrungsbeschaffungssituation bedingt stark zugenommen hat.

Die stetige Abnahme von Nahrungsquellen, verschärfte sich in den letzten Jahren dramatisch durch die Einführung von wirksamen Nagelpilzpräparaten, welche mittlerweile flächendeckend in Apotheken erhältlich sind. Vermutet wird eine Verschwörung der Pharmaindustrie, welche außer der Weltherrschaft auch eine Ausrottung des Bimssteinfrosches anstrebt. Ein direkter Zusammenhang darf vermutet werden. Weiterlesen